8. Mai 2017 larslegath

Oelsnitzer LINKE erinnern an Befreiung vom Faschismus

Am 08. Mai, dem „Tag der Befreiung“ führte DIE LINKE Ortsverband Oelsnitz ihre traditionelle Erinnerungsveranstaltung durch. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern der Stadt
wurde jede der auf dem Friedhof befindlichen Grabplatten der in Oelsnitz gefallen sowjetischen Soldaten mit einer roten Nelke versehen.

Dazu erklärt Waldemar Strjukov, Mitglied im Ortsvorstand: „Gerade erleben wir, wie rechtsextreme Parteien die Demokratie bedrohen, wie es seit den 30er Jahren nicht mehr der Fall war. In solchen Zeiten ist es wichtiger denn je, dass wir an die Verbrechen der Nazi-Diktatur erinnern. Der heutige 08. Mai ist insbesondere für die Menschen aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion ein Datum des
Erinnerns an ihre Gefallenen. Immerhin waren es diese Völker, die während des zweiten Weltkrieges die
meisten Opfer zu beklagen hatten.“
Entsetzt waren die Anwesenden über den Zustand der Gedenkstätte. Hierzu erklärt Lars Legath, Vorsitzender des Ortsverbandes: „Das Unkraut wucherte über die Grabsteine, die Grünfläche daneben wurde zwar in den letzten Tagen gemäht, allerdings sah das ganze eher lieblos aus. Für die Angehörigen der Gefalle-
nen ist das ein Schlag ins Gesicht! Im nächsten Jahr erwarten wir von der Stadt mehr Achtung vor dem hohen
Preis, den diese Familien zahlen mussten. Wie das funktioniert, können sich die Verantwortlichen in Reichenbach und Plauen ansehen!“

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Kategorie: Ortsverband Oelsnitz, Presse, Pressemitteilung

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