27. Juni 2016 larslegath

SATZUNGSBESCHLÜSSE: TROCKEN, LANGWEILIG UND DOCH WICHTIG

Kommentar zum Verhalten von Delegierten

Bereits im Vorfeld des Landesparteitages war unsere Delegation durch Krankheit, berufliche Verpflichtungen, länger geplante Urlaube und zu wenige NachrückerInnen von acht auf fünf Menschen geschrumpft. Wobei Krankheit und Beruf klare Entschuldigungen sind.

Nun kam es während dieses Parteitags zu einer Situation, welche ich so bisher noch nicht erlebt habe. Von der sowieso schon kleinen Gruppe Delegierten, welche direkt für unseren Kreisverband zum Parteitag gefahren waren (5 Delegierte, 3 Beraterinnen),verabschiedeten sich nach gut der Hälfte des Parteitages zwei Delegierte und zwei Beraterinnen. Begründung für das zeitige Abreisen war, dass die kommenden Beschlüsse nicht mehr so wichtig wären. Zu diesen „Kinkerlitzchen“ gehörten die kompletten Finanz- und Satzungsbeschlüsse. Diese Beschlüsse werden unsere Arbeit in den nächsten Jahrzehnten erheblich beeinflussen und sind teilweise entscheidend für die Handlungsfähigkeit unseres Kreis- und Landesverbandes. Einige entscheidende Satzungsänderungsanträge kamen aus unserem vogtländischen Ortsverband Göltzschtal.

Einen weiteren bitteren Beigeschmack hatte das Abreisen auch für die gesamte Satzungsdebatte: Um Satzungsänderungen zu erreichen, müssen Anträge mehrere Quoren erfüllen. Diese wurden mehrmals um nur ein oder zwei Stimmen verpasst.

Jede und Jeder, der sich zu einem Parteitag oder einer anderen Versammlung delegieren lässt, sollte sich vor der Wahl im Klaren sein, dass ein Parteitag mindestens einen, aber auch einmal zwei volle Tage gehen kann. Diese Tage sollte man sich, sofern möglich, nehmen und dann auch der Verantwortung gerecht werden.

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Kategorie: Der Vogtlandbote, Parteiintern, Presse

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